Ab 300 Personen gilt Maskenpflicht

Fußball: Zuschauer müssen wie bisher mit Namen erfasst werden

Jürgen Klemenz

Harald Müller

Harald Müller

In Rekordzeit von rund 40 Minuten ging Mitte dieser Woche der virtuelle Staffeltag der Verbandsliga über die Bühne. Verbandsspielleiter Harald Müller (GB-Foto: gb) und Staffellleiter Jose Macias vom Württembergischen Fußballverband (WFV) drückten gegenüber den 20 Mannschaften ihre Hoffnung aus, dass die am 7. August beginnende Punktspielsaison nach den zwei zuletzt durch Corona nicht zu Ende gespielten Runden nun ordnungsgemäß zu Ende gebracht werden kann.

Harald Müller und Jose Macias informieren, dass der gelbe Papier-Spielerpass seine Gültigkeit verliert, und sie appellierten an die Vereine, die Bilder ihrer Spieler im DFB net zu aktualisieren, die Spieler am besten nur mit Kopf und Hals abzulichten und keine Ganzkörper- oder Fake-Bilder zu verwenden. Gespielt wird in der Verbandsliga (und den Landesligen der Staffeln 1 bis 3) eine komplette Vor- und Rückrunde, nur die Staffel 4 hat sich für eine Vorrunde mit anschließender Auf- und Abstiegsrunde entscheiden. Müller hofft, dass man angesichts niederer Inzidenzahlen und einer hohen Zahl von Geimpften die Saison durchspielen kann. Sollte dies nicht der Fall sein, wird wieder nach der Quotientenregelung gewertet, sollten 75 Prozent der Mannschaften mindestens 50 Prozent der Spiele ausgetragen haben. Wird dies nicht erreicht, wird, wie in der vergangenen Saison, die Spielrunde annulliert.

Aufgrund des Übersolls in der Verbandsliga (20 Mannschaften anstelle von 16) steigen am Ende der Runde sechs Mannschaften in die jeweiligen Landesliga-Staffeln ab. Steigen aus der Oberliga drei und mehr württembergische Mannschaften in die Verbandsliga ab, erhöht sich in dieser Saison die Zahl der Absteiger sogar auf sieben Mannschaften.

Der neu gewählte Verbandsschiedsrichterobmann Volker Stellmach aus Schwäbisch Hall stellte den Verbandsschiedsrichterausschuss vor, dem nach wie vor Reiner Bergmann von der Schiedsrichtergruppe Calw angehört. Stellmach ging auch kurz auf die wenigen Regeländerungen ein. Eine Änderung gibt’s wieder beim Handspiel, da zählt künftig nicht mehr die sogenannte T-Shirt-Grenze am Arm, sondern die Achselhöhle.

Infos gab’s auch zu den Hygienevorschriften. So müssen die Vereine nach wie vor die Zuschauer namentlich erfassen und die Listen vier Wochen aufbewahren. Derzeit sind bei Spielen bis 1500 Zuschauer erlaubt, ab 300 Zuschauer müssen diese Masken tragen – je nach vorgegebener Inzidenzstufe. Die Vereine sind angehalten, die Zuschauer immer wieder durch Lautsprecherdurchsagen darauf hinzuweisen. Ansonsten wies Müller darauf hin, dass man bei den Coronabeschränkungen von behördlichen Vorgaben abhängig sei.

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Erstellt:
16. Juli 2021, 00:00 Uhr
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