Am Herrenberger Andreae-Gymnasium: Gedenken an die CSD-Opfer
Herrenberg: Am AHG wehen Pride-Flaggen auf halbmast.
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Nach dem Attentat in Berlin: Gedenkveranstaltung auch am AGH. GB-Foto: gb
Pride-Flaggen wehten am Fahnenmast sowie am Geländer im ersten Stock des Andreae-Gymnasiums, als sich am Montag in der ersten Pause die gesamte Schulgemeinschaft im Pausenhof zusammenfand, um ein Zeichen für Gemeinschaft in Vielfalt und Diversität zu setzen. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, zitierte Schulleiterin Judith Bentele Artikel 1 des Grundgesetzes. Würde bedeute, dass jeder und jede seine persönliche Identität finden und unbehelligt ausleben könne. Dies sei nur möglich, wenn wir als Gemeinschaft Diversität schätzten und schützten.Nach kurzen Gedankenanstößen, unter anderem durch Mitglieder des Pride-AKs, reichten sich Lehrkräfte und Lernende die Hände, um schweigend der Opfer des Anschlags auf den CSD in Berlin zu gedenken – vereint in tiefer Betroffenheit, aber auch in der Hoffnung, dass nie wieder Menschen Angst davor haben müssen, so zu leben, wie sie sind