Der neue Nissan Ariya: Das Design ist vom zeitlosen japanischen Futurismus geprägt

Auf Ergonomie und Komfort ausgelegt

Mit dem Ariya schlägt Nissan ein neues Kapitel in der Entwicklung von Elektrofahrzeugen auf. Das auf Ergonomie und Komfort ausgelegte vollelektrische Crossover-Modell will zeigen, welches Potenzial in Elektrofahrzeugen steckt.

Das neuevollelektrischeCrossover-Modellvon Nissan:Beim Ariya soll der Mensch imMittelpunkt stehen.GB-Fotos: gb

Das neue
vollelektrische
Crossover-Modell
von Nissan:
Beim Ariya soll der Mensch im
Mittelpunkt stehen. GB-Fotos: gb

„Mit dem neuen Ariya bieten wir unseren Kunden ein hochwertiges Elektrofahrzeug, das sich nahtlos in ihren Lebensstil einfügt“, sagt Leon Dorssers, Senior Vice President Marketing & Sales in der Nissan AMIEO Region. „Bei jeder Entscheidung im Entwicklungsprozess haben wir den Kunden in den Mittelpunkt gestellt. Beispiele dafür sind etwa die verschiebbare Mittelkonsole, mehr Beinfreiheit und ein
Dual-Screen-Display.“

Der Ariya basiert auf der neu entwickelten CMF-EV-Plattform, die herausragende Performance-Eigenschaften bietet, so der Hersteller. Mit dem sofort verfügbaren Drehmoment und der kraftvollen Beschleunigung fördert der zu 100 Prozent elektrische Antriebsstrang ein ebenso direktes wie sanftes und komfortables Fahrerlebnis. Nicht nur der Elektroantrieb selbst ist außergewöhnlich leise: Nissan hat auch dafür gesorgt, dass beim Fahren kein Geräusch dominanter wird. Daraus ergibt sich ein gleichmäßig ruhiges und entspannendes Ambiente im Innenraum – auch auf den Rücksitzen.

Schnelle Ladezeiten verleihen dem Ariya im Alltag höchste Flexibilität, erklärt der Autobauer in seiner Pressemitteilung. Dank seines CCS-Ladesystems kann der Crossover in der 87-kWh-Version in 30 Minuten Energie für bis zu 350 Kilometer nachladen. Das Batteriepaket befindet sich im Boden des Chassis und trägt in den e-4ORCE- Varianten zu einer 50:50-Gewichtsverteilung bei; in den 2WD-Versionen ist die Gewichtsverteilung zwischen den beiden Achsen ebenfalls nahezu ausgeglichen. Die Nissan-Ingenieure legten in der Entwicklung großen Wert auf eine ideale Balance zwischen Agilität, Sicherheit und Fahrkomfort. Berücksichtigt wurden dabei auch regionale Unterschiede. Europäische Kunden legen beispielsweise besonderen Wert auf eine direkte Lenkung und eine hohe Wendigkeit, wünschen sich aber auch zusätzliche Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten. Daher wurden die Dämpfungskräfte erhöht, um die Kontrolle von Karosseriebewegungen zu verbessern. Nissan Europe hat zudem die Federraten angepasst und die Lenkung neu abgestimmt.

Außen- und Innendesign des neuen Ariya sind von der Nissan-Designphilosophie des zeitlosen japanischen Futurismus geprägt: eine kraftvolle Gestaltung, die Ästhetik und Funktionalität miteinander verbindet und dabei eine hochwertige offene Atmosphäre schafft. Dank der neuen Plattform und der kompakten Bauform der Antriebskomponenten war es möglich das Klimasystem des Ariya unter der Motorhaube zu platzieren. Dadurch konnten die Designer die gesamte Länge der Fahrgastzelle nutzen und einen Lounge-artigen Raum mit einem flachen, offenen Boden schaffen. Das Interieur des Ariya vermittelt ein hochwertiges, futuristisch anmutendes Ambiente und besitzt das größte Innenraumvolumen im Segment, so die Angaben des Autobauers; für alle Passagiere sei ein großzügiges Platzangebot garantiert. Von den belüfteten „Zero Gravity“-Sitzen und der großen Beinfreiheit bis hin zum Panoramadach, das geöffnet werden kann, und der elektrisch verstellbaren Mittelkonsole: Der Ariya definiert Komfort und Klasse in seinem Segment völlig neu, wird in der Pressemitteilung betont. Beim neuen Ariya steht der Mensch im Mittelpunkt, nicht die Technik. Die Ingenieure haben beispielsweise Rückmeldungen berücksichtigt, um den Stauraum zu maximieren und die Funktionalität insgesamt zu verbessern.

Sitze, Lenkrad und die elektrisch verschiebbare Mittelkonsole sind individuell einstellbar; die Positionen können per Memory-Funktion gespeichert werden, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn mehrere Fahrer das gleiche Fahrzeug nutzen. Vor allem die verschiebbare Konsole unterscheidet den Ariya von anderen Fahrzeugen; sie dient als anpassbare Armlehne und schafft auf Wunsch zusätzlichen Stauraum. Der Wählhebel auf der Konsole und die benachbarten Bedienelemente liegen perfekt in Reichweite, außerdem wurde zusätzlicher Platz für das Ladekabel geschaffen. Verstellbare Trennwände erlauben zudem eine flexiblere Nutzung des Kofferraums.

Die Mensch-Maschine-Schnittstelle im Ariya besteht aus zwei 12,3-Zoll-Bildschirmen, die einen leichten Zugang zu wichtigen Fahrzeuginformationen wie Batterieladestand, Reichweite und Navigation bieten. Die horizontale Anordnung der Informationen erlaubt ein schnelles Ablesen, ohne dass der Fahrer abgelenkt wird. An Bord ist außerdem ein Head-up-Display, das wichtige Informationen im direkten Blickfeld des Fahrers anzeigt. Die minimalistische Armaturentafel fügt sich nahtlos in das Interieur-Design des Ariya ein und kommt weitgehend ohne klassische Bedienknöpfe und -schalter aus – abgesehen beispielsweise vom Lautstärkeregler und den wichtigsten Lenkradtasten. Hinzu kommen kapazitive haptische Schalter, die bei Berührung eine Rückmeldung liefern und sauber in das elegante Erscheinungsbild integriert sind.

Als Mensch-Maschine-Schnittstelle dienen zwei 12,3-Zoll-Bildschirme im Ariya

Als Mensch-Maschine-Schnittstelle dienen zwei 12,3-Zoll-Bildschirme im Ariya

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Erstellt:
30. August 2022, 00:00 Uhr
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