Bändchen am Baum: Obst ist zur Ernte freigegeben

Herrenberg: Mit Markierung an Bäumen ist die Ernte gestattet.

Wer einen Obstbaum mit einem gelb-orangen Band um den Stamm sieht, darf dessen Früchte ernten. GB-Foto: gb

Wer einen Obstbaum mit einem gelb-orangen Band um den Stamm sieht, darf dessen Früchte ernten. GB-Foto: gb

Ein gelb-oranges Band am Obstbaum bedeutet: Hier darf geerntet werden. Mit der Aktion „Erntebändchen“ der Fachberatungsstelle für Obst und Gartenbau des Landkreises Böblingen können Eigentümerinnen und Eigentümer ihre Bäume für andere zur Ernte freigeben. Die Erntebändchen gibt es bei der Stabsstelle Klima- und Umweltschutz der Stadt Herrenberg (Technisches Rathaus, Seeländerplatz 3, zweites Obergeschoss). Die Ausgabe erfolgt montags und donnerstags jeweils von 8.30 bis 12 Uhr. Die Bänder bestehen aus reißfestem Papier und verrotten mit der Zeit von selbst.

Das Prinzip ist einfach: Wer einen Obstbaum mit einem gelb-orangen Band um den Stamm sieht, darf dessen Früchte ernten. So bringt die Aktion Menschen zusammen, die Obstbäume besitzen, aber ihre Ernte nicht vollständig nutzen können, und Menschen, die sich über frisches Obst freuen. Die Erntebändchen sollen dazu beitragen, dass weniger Streuobst ungenutzt auf oder unter den Bäumen bleibt. Gleichzeitig stärkt die Aktion die Wertschätzung für die Streuobstwiesen in der Region. Geerntet werden darf ausschließlich an Bäumen mit Erntebändchen. Dabei ist pfleglich mit den Bäumen umzugehen; die Ernte erfolgt auf eigene Gefahr. Obst von nicht markierten Bäumen darf ohne Zustimmung der Eigentümer nicht gepflückt werden. -gb-