Die Forsteinrichtung wird erneuert: Wald-Planung für die nächsten zehn Jahre

Herrenberg: Am Donnerstag wird das Konzept vorgestellt.

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Eine externe Firma hat den aktuellen Zustand des Waldes im Jahr 2025 erfasst. GB-Foto: gb

Eine externe Firma hat den aktuellen Zustand des Waldes im Jahr 2025 erfasst. GB-Foto: gb

Alle zehn Jahre wird im Stadtwald Herrenberg die sogenannte Forsteinrichtung erneuert. Dies ist ein Planungsinstrument, das die Bewirtschaftung des Waldes für die kommenden zehn Jahre festlegt. Ziel ist es, den Wald nachhaltig zu pflegen und gleichzeitig ökologische, soziale und wirtschaftliche Belange zu berücksichtigen. Im ersten Schritt wurde der aktuelle Zustand des Waldes erfasst: Welche Baumarten wachsen hier? Wie viel Holzvorrat gibt es? Wie stark verjüngt sich der Wald, und wie viel Nachwuchs wächst nach? Diese Informationen bilden die Grundlage für alle weiteren Entscheidungen.

Darauf aufbauend werden die konkreten forstlichen Maßnahmen für die kommenden zehn Jahre im Laufe des Jahres 2026 geplant. Es wird festgelegt, was der Wald leisten soll. Neben der Nachhaltigkeit der Bewirtschaftung bei der Produktion des wertvollen und gefragten Rohstoffs Holz werden die Themen Klimaschutz, Ökonomie, Ökologie und Soziales in der Planung berücksichtigt.

Eine externe Firma hat den aktuellen Zustand des Waldes im Jahr 2025 erfasst. Darauf aufbauend hat die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Amt für Forsten Böblingen die Ziele für die Bewirtschaftung des Stadtwalds aktualisiert. Die Ergebnisse werden am Donnerstag, 29. Januar, ab 180 Uhr in der alten Turnhalle in Herrenberg (Seestraße 31) vorgestellt. Eingeladen sind alle Interessierten, die sich über die Planungen des Stadtwalds für die Jahre 2027 bis 2036 informieren möchten.

Mit seinen knapp 2000 Hektar Waldfläche ist der Herrenberger Stadtwald der drittgrößte Kommunalwald im Regierungsbezirk Stuttgart. Für den Klimaschutz sowie als Wirtschaftszweig und Naherholungsgebiet kommt ihm eine zentrale Rolle zu.  -gb-

Eine externe Firma hat den aktuellen Zustand des Waldes im Jahr 2025 erfasst. GB-Foto: gb

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Erstellt:
23.01.2026, 17:14 Uhr