Feuerwehreinsatz für Müllcontainer-Brand beim Herrenberger Aldi

Kleinbrand in Müllcontainer ruft Feuerwehr auf den Plan

Kleinbrand in Müllcontainer ruft Feuerwehr auf den Plan

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Herrenberg – Imposant geriet am Montagnachmittag beim Aldi das Großaufgebot an Einsatzkräften der Feuerwehr, des DRK und der Polizei. Auslöser war ein gegen 14.37 Uhr gemeldeter Containerbrand. Bei einem Müllcontainer in der Einfahrt zum Lager wurde der Geruch von Rauch wahrgenommen. Aufgrund der Nähe des fast 20 Kubikmeter fassenden Containers zum Gebäude und den durch ein Feuer möglichen hohen Temperaturen war Vorsicht geboten. „Das gibt es leider immer wieder“, sagt Dominik Kirgis, Pressesprecher der Feuerwehr, zum Containerbrand. Arbeiten die Müllpressen mit erhöhtem Druck, kann es sein, dass der Motor der Schneckenpresse heiß läuft, sich ein technischer Defekt ergibt. „Das passiert alles unter Sauerstoffabschluss“, verdeutlicht Kirgis, dass das Ausmaß des Feuers auf Anhieb für die Einsatzkräfte erstmal unklar ist. Weshalb von der Gültsteiner Abteilung ein Wechsellader angefordert wurde, der den Müllcontainer vor- und vom Gebäude wegzog, anhob und so das Ausleeren ermöglichte. Zu einem größeren Feuer kam es dabei nicht. Mit 37 Einsatzkräften war die Herrenberger Feuerwehr in Summe angerückt, unterstützt von Kollegen des DRK Mötzingen Oberes Gäu. „Die Brandlast in Supermärkten ist eben hoch“, begründet Kirgis dies. Das Lager weist allerlei brennbares Material auf, hinzu kommt die Personengefahr durch die Kunden. Weshalb die Polizei unmittelbar nach Einsatzbeginn auch den Aldi sperrt. „Es gab keine große Verrauchung im Gebäude“, konstatierte Hauptkommandant Marvin Binder. Sodass parallel zum laufenden Feuerwehreinsatz bei Aldi schnell wieder eingekauft und abkassiert werden konnte. fal/GB-Fotos: SDMG/Dettenmeyer