Fiat setzt auf die Mikromobilität

Fiat will seine Führungsrolleim Bereich der Mikromobilität bekräftigen, die global eine immer bedeutendere Rolle einnimmt. Drei Modelle sollen ergänzende Säulen des Mikromobilitäts-Ökosystems von Fiat bilden.

Der Fiat Tris –das erste Dreiradder Marke.Hier mit der Studie „Dolcevita“.GB-Fotos

Der Fiat Tris – das erste Dreirad der Marke. Hier mit der Studie „Dolcevita“. GB-Fotos

Mit einer Reihe neuer, elektrisch angetriebener Leichtfahrzeuge präsentiert die italienische Marke ein umfassendes und stimmiges Ökosystem, das die Art und Weise revolutionieren wird, wie sich Menschen und Dienstleister in den Städten und ländlichen Gebieten von morgen fortbewegen, heißt es in einer Pressemitteilung des Autobauers. Olivier François, CEO von Fiat und Global CMO der Stellantis-Gruppe, kommentiert: „Fiat hat die Mikromobilität geprägt, lange bevor es diesen Begriff überhaupt gab. Unsere Mission war schon immer dieselbe: Mobilität einfacher, intelligenter und zugänglicher zu machen. Mit dem Fiat Topolino, dem Fiat TRIS und dem Konzeptfahrzeug Fiat Multiplina schaffen wir heute ein umfassendes Ökosystem für die Städte von morgen: fröhlich, genial, nachhaltig und unverkennbar Fiat.“

Seit 2025 ist der Fiat Topolino europäischer Marktführer im Segment der elektrischen Leichtfahrzeuge (L6e), so der Hersteller. Aufgrund seiner technisch bedingten Höchstgeschwindigkeit von 45 Stundenkilometern darf der kleine Zweisitzer bereits von Jugendlichen ab 15 Jahren mit dem entsprechenden Führerschein der Klasse AM gefahren werden.

Fiat präsentiert nun ein Sondermodell des Fiat Topolino, mit dem diese positive Marktdynamik weiter beschleunigt wird: Im zweiten Quartal 2026 wird mit einem Plus von 30 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2025 ein neuer Allzeitrekord bei den Auftragseingängen erwartet, heißt es in der Pressemitteilung. Das Sondermodell Fiat Topolino Sport, greift Designelemente des historischen Fiat 500 Sport aus den 1950er Jahren auf. Dazu zählen unter anderem Streifen in einer Kontrastfarbe zur Karosserie.

Fiat hat darüber hinaus gemeinsam mit dem Audio-Spezialisten Monster ein spezielles Soundsystem für den Fiat Topolino entwickelt. Die als „Monsterlino“ bezeichneten Stereolautsprecher können per Bluetooth mit Smartphones gekoppelt werden. Die Boxen werden magnetisch befestigt und können bei Bedarf problemlos aus dem Fahrzeug entfernt werden. So lässt sich das Musikerlebnis mit „Monsterlino“ an jedem beliebigen Ort fortsetzen. Diese Lösung macht den Fiat Topolino noch mehr zu einer praktischen Mobilitätslösung sowie zu einem starken Lifestyle- und Design-Statement.

Weltweit wächst die Nachfrage nach effizienten und nachhaltigen Transportlösungen für die sogenannte „letzte Meile“. Der elektrisch angetriebene Fiat Tris, das erste Dreirad der Marke, wurde speziell für diesen Anwendungsbereich konstruiert. Die Studie „Dolcevita“ zeigt, wie sich der Personentransport auf kurzer Strecke noch umweltfreundlicher gestalten lässt. Inspiriert von den Open-Air-Shuttlefahrzeugen, die in den 1960er Jahren an der italienischen Riviera von Luxushotels eingesetzt wurden, richtet sich der Fiat TRIS Dolcevita an den Gastgewerbe- und Freizeitbereich vor allem in Urlaubsregionen.

Entstanden ist der Fiat TRIS Dolcevita in Zusammenarbeit mit Caffè Vergnano, der ältesten italienischen Kaffeerösterei. Als Erweiterung des Projekts „Caffè Vergnano 1882“, bringt auch das neue Dreirad italienisches Flair und den Geist des „dolce vita“ – des süßen Lebens – in die Innenstädte.

In welche Richtung die Zukunftsvision von Fiat geht, zeigt auch das Konzeptfahrzeug Multiplina. Im Vergleich zum Fiat Topolino verdoppelt der Fiat Multiplina die Passagierkapazität durch eine Vier-Sitzer-Anordnung. Das elektrisch angetriebene Leichtfahrzeug (Klasse L7e) ist auch für den Einsatz über Stadtgrenzen hinaus ausgelegt. Das Design basiert auf der DNA des Fiat 600 Multipla aus dem Jahr 1956. Die ultrakompakten Abmessungen entsprechen denen des historischen Fiat 500, der 1957 vorgestellt wurde.