Für Menschen mit Einschränkungen
Citroën hat seine Bestellsysteme für den neuen ami(for)all geöffnet. Dabei handelt es sich um eine speziell entwickelte Version des Citroën Ami für Menschen mit Einschränkungen der unteren Gliedmaßen.
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Beim ami(for)all kann der Rollstuhl auf einem Heckträger oder auf dem Beifahrersitz mitgenommen werden. GB-Foto
Ein Ami für alle: Citroën erweitert sein Mobilitätsangebot um den ami(for)all. Die speziell entwickelte Version des Citroën Ami richtet sich an Menschen mit Einschränkungen der unteren Gliedmaßen, insbesondere Rollstuhlfahrer.
Ziel ist es, ihnen mehr Selbstständigkeit und Unabhängigkeit im Alltag zu ermöglichen – etwa bei kurzen Wegen, ohne auf Begleitpersonen oder auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen zu sein.
Der Umbau umfasst unter anderem einen auf 90 Grad erweiterten Türöffnungswinkel, ein ausklappbares Transferbrett und eine Halteschlaufe für den erleichterten Ein- und Ausstieg. Neben den serienmäßigen Pedalen verfügt der ami(for)all über einen mechanischen Handhebel zur Bedienung von Gas und Bremse. Die Pedale bleiben allerdings weiterhin nutzbar, so dass das Fahrzeug auch von Personen ohne Einschränkung gefahren werden kann. Ein Lenkraddrehknauf erleichtert das Rangieren. Für den Rollstuhl stehen zwei Transportmöglichkeiten zur Verfügung: im Innenraum auf dem Beifahrersitz oder – bei Mitfahrt einer zweiten Person – auf einem Heckträger.
Wie die Serienversion des Ami fährt auch der ami(for)all rein elektrisch. Seine 5,5-kWh-Batterie wird über eine normale 230-Volt-Haushaltssteckdose geladen, eine vollständige Ladung dauert weniger als vier Stunden, so der Hersteller in einer Pressemitteilung. Der elektrische Zweisitzer kann bereits ab 15 Jahren mit der Führerscheinklasse AM gefahren werden und eignet sich aufgrund seiner kompakten Abmessungen besonders für den urbanen Alltag und Kurzstrecken.Die Länge beträgt lediglich 2,41 Meter, der Ami hat einen Wendekreis von 7,20 Metern, fasst der Hersteller zusammen.
„Der ami(for)all entspricht genau der Philosophie des Ami und Citroën: eine praktische, zugängliche Mobilitätslösung für alle. Wir freuen uns, diese Lösung zur Unterstützung der Mobilität von Menschen mit Behinderungen nun auch in Deutschland anbieten zu können“, sagt Thomas Goldboom, Geschäftsführer Citroën Deutschland.
Der ami(for)all entstand im Rahmen des Stellantis-Intrapreneurship-Programms Star*Up, das innovative Ideen von Mitarbeitenden fördert, berichtet der Hersteller. Nach der Markteinführung in Frankreich bereits im Jahr 2023 ist das Modell inzwischen auch in Italien und Deutschland erhältlich.
Der Umbausatz ist mit allen konfigurierbaren Versionen des Ami kompatibel – vom Basismodell bis zu den höher ausgestatteten Varianten. Die Umrüstung übernimmt der deutsche Spezialist Mobilcenter Zawatzky. Sie ist TÜV-geprüft und konzentriert sich auf praxisnahe mechanische Anpassungen, ohne die einfache Bedienung des Fahrzeugs zu verändern.
Im vergangenen Jahr brachte der französische Autohersteller eine Neuauflage des beliebten elektrischen Leichtfahrzeugs auf den Markt. Unter anderem auch den Ami Buggy. Dabei hat der neue Ami seinen typischen symmetrischen Charakter bewahrt.
Die überarbeitete Front- und Heckpartie mit dem neuen Citroën Logo in André-Rot, die erhöhten, ausdrucksstarken Scheinwerfer sowie die neuen Kotflügel, mit den dort platzierten Rillen, inspiriert vom legendären 2CV, verleihen dem Fahrzeug eine markante Persönlichkeit. Die Designlinie bleibt konsequent klar und verspielt zugleich, mit neuen grafischen Signaturen wie den „quadratischen Dekors“ auf den Radzierkappen in Verbindung mit den optionalen Farbpaketen. Serienmäßig sorgt ein Panoramaglasdach für ein lichtdurchflutetes Fahrerlebnis.
Weiterhin verfügt der Ami über eine Smartphonehalterung und die „My Connect Box“. Mithilfe der Anwendung „My Citroën“ können so Informationen über das Fahrzeug direkt auf dem Smartphone angezeigt werden, etwa Kilometerstand, Ladestand und Ladezeit.