Größerer Feuerwehreinsatz in Gültstein: Keine unmittelbare Gefahr für Bevölkerung

Ein Großeinsatz fiel für Einsatzkräfte am Donnerstagnachmittag in Gültstein an. GB-Fotos: gb/SDMG/Schulz

Ein Großeinsatz fiel für Einsatzkräfte am Donnerstagnachmittag in Gültstein an. GB-Fotos: gb/SDMG/Schulz

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Gültstein: Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst ist am Donnerstagnachmittag im Industriegebiet in Gültstein im Einsatz gewesen. Auslöser war ein Vorfall in einem chemieverarbeitenden Unternehmen in der Hertzstraße.Nach ersten Erkenntnissen kam es bei der Herstellung von Klebstoff zum Austritt von Epoxidharz. Aufgrund einer zu hohen Temperatur setzte eine chemische Reaktion ein, die zu einer deutlichen Rauchentwicklung führte. Zunächst waren in dem Betrieb verdächtige Gerüche wahrgenommen worden.

Aufgrund der Lage wurde das Einsatzstichwort erhöht und zahlreiche weitere Feuerwehren sowie Hilfsorganisationen aus dem Landkreis nachalarmiert. Die Einsatzkräfte sind derzeit mit umfangreichen Erkundungs- und Sicherungsmaßnahmen beschäftigt.

Zum Schutz der Bevölkerung wurde über die Warn-Apps NINA und KATWARN eine Warnmeldung ausgelöst. Für den Ortsteil Gültstein wurden vorsorglich Verhaltenshinweise herausgegeben und das Freibad in Herrenberg geschlossen. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten, Klima- und Lüftungsanlagen – auch in Fahrzeugen – auszuschalten sowie Aufenthalte im Freien nach Möglichkeit zu vermeiden.

Nach der aktuellen Einschätzung der Einsatzleitung besteht keine unmittelbare Gefahr für die Bevölkerung. Die angeordneten Maßnahmen dienen ausschließlich der Vorsorge. Die Einsatzmaßnahmen dauern derzeit an.