Hoher Sachschaden nach Brand in betreuter Wohneinrichtung in Nagold

Nagold: Keiner der Bewohner musste ins Krankenhaus gebracht werden.

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Mehrere Stunden dauerte der Feuerwehreinsatz in Nagold. GB-Foto: Kreisfeuerwehrverband Calw.

Mehrere Stunden dauerte der Feuerwehreinsatz in Nagold. GB-Foto: Kreisfeuerwehrverband Calw.

Um 4.21 Uhr wurde die Nagolder Feuerwehr am Freitag zu einem Brand in einer betreuten Wohneinrichtung in der Iselshauser Straße gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren bis auf zwei Personen alle Bewohner vom Personal in Sicherheit gebracht worden. Priorität hatte somit die umgehende Brandbekämpfung in der betroffenen Wohnung, um ein Ausbreiten zu verhindern. Parallel wurde der Rettungsdienst dabei unterstützt, die beiden noch im Gebäude befindlichen, nicht gehfähigen Personen ins Freie zu bringen. Insgesamt wurden alle 45 Bewohner in eine benachbarte Einrichtung gebracht und vom dortigen Fachpersonal und dem Rettungsdienst betreut. Einige Bewohner wurden ambulant behandelt, ins Krankenhaus musste aber niemand.

„Aufgrund der starken Rauchentwicklung war der Brandgeruch auch in der Nagolder Innenstadt wahrnehmbar, was uns zu einer Warnung der Nagolder Bevölkerung über das MoWaS Modulares Warnsystem veranlasste, die Türen und Fenster geschlossen zu halten“, sagt Feuerwehr-Kommandant Jörg Burghardt. „Aufgrund der Wetterlage mussten wir die Warnung auch bis kurz vor Einsatzende aufrechterhalten, da der Rauch sich nur langsam auflöste.“ Kurz vor 9 Uhr konnten die Brandschutzkräfte den Einsatz beenden. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Schaden auf 200 000 Euro. Die Polizei ermittelt nun zur Brandursache.

Mit insgesamt 52 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen war die Feuerwehr Nagold mit den Abteilungen Stadt, Iselshausen, Gündringen und Mindersbach vor Ort. Insgesamt waren zur Brandbekämpfung und zur Überprüfung der Räume zehn Atemschutzgeräteträger im Einsatz. Darüber hinaus der Rettungsdienst mit vier Fahrzeugen und acht Personen sowie der DRK-Ortsverein Nagold-Wildberg mit vier Kräften. Mit Blick auf die Gesamtsituation stand zudem die Psychosoziale Notfallversorgung PSNV mit vier Personen zur Verfügung und wurde zur Betreuung der 45 Einrichtungsbewohner eingesetzt. -pb-

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Erstellt:
21.08.2026, 14:28 Uhr