Kompakt und effizient: Der Transit City

Die Transit-Familie bekommt Nachwuchs: Mit dem neuen Transit City stellt Ford Pro einen Transporter vor, der sich besonders für den innerstädtischen Zustell- und Service-Dienste eignet.

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Der neue Ford Transit City: Der Elektro-Transporter für Einsätze in der Stadt. GB-Foto: gb

Der neue Ford Transit City: Der Elektro-Transporter für Einsätze in der Stadt. GB-Foto: gb

Das frontgetriebene Nutzfahrzeug kommt Ende des Jahres als Kastenwagen mit zwei verschiedenen Radständen und Höhen sowie als Fahrgestell mit Einzelkabine auf den Markt, wie in einer Pressemitteilung des Herstellers angekündigt wird.

„Seit ihrem Debüt 1965 hat sich unsere längst legendäre Transit-Baureihe kontinuierlich weiterentwickelt, um seine Käufer bei der Bewältigung immer neuer Herausforderungen zu helfen“, betont Simon Robinson, Leitender Ingenieur des neuen Transit City. „Heute geht es dabei um mehr, als möglichst große und schwere Güter zu transportieren. Längst spielen auch Faktoren wie Emissionen, Nutzungsbeschränkungen sowie Betriebs- und Einsatzkosten eine wichtige Rolle“, so Robinson. „Wir kennen unsere kostenbewussten Kunden und ihre Bedürfnisse ganz genau, speziell wenn es um den Einsatz in Innenstädten geht. Für sie haben wir zielgerichtet einen preisgünstigen, auf das Wesentliche reduzierten Elektro-Transporter konzipiert: den kompakten Transit City. Mit seiner sinnvoll dimensionierten Batterie-Kapazität, dem nutzbaren Stauraum und einem Ausstattungsumfang, der weitere Extras erübrigt, erfüllt er all ihre Anforderungen.“

Zu den charakteristischen Merkmalen eines Transporters zählen der Laderaum und die Nutzlast. Ford Pro bietet den neuen Transit City in drei verschiedenen Karosserievarianten an, die unterschiedliche Einsatzprofile abdecken. Der kürzere L1H1-Kastenwagen eignet sich besonders für beengte Innenstadtbereiche, wenn Parkraum rar ist. Trotz seiner kompakteren Abmessungen kann er in seinem Laderaum drei Euro-Paletten aufnehmen und bis zu 1085 Kilo aufladen. Länger und höher ist die L2H2-Variante.

Beide Kastenwagen-Versionen stehen mit einer universalen Ausstattung zur Wahl, um die Komplexität und damit auch die Kosten gering zu halten. Sie beinhaltet zum Beispiel einen strapazierfähigen Frachtraumboden, halbhohe Seitenwandverkleidungen und sinnvoll angeordnete Verzurrösen.

Zum ersten Mal in diesem Nutzfahrzeug-Segment bietet Ford Pro den Transit City auch als Fahrgestell mit Einzelkabine. Diese Variante profitiert unter anderem von der Erfahrung, die Ford Pro bereits dem E-Transit als Fahrgestell gesammelt hat. Mit optimierten Längsträgern, klar definierten Befestigungsbereichen und standardisierten Elektro-Schnittstellen eignet sie sich perfekt als Basis für Umbauten aller Art und für alle Branchen. Um den neuen Elektro-Transporter in maßgeschneiderte Spezialfahrzeuge umzubauen, stehen mehr als 200 zertifizierte Aufbauhersteller des europäischen Ford-Pro-Converters-Netzwerks zur Verfügung, davon 39 allein in Deutschland.

Bis zu 200-mal steigen Kurier- und Auslieferungsfahrer pro Tag in ihren Transporter ein und wieder aus. Der neue Transit City ist hierauf und auch auf den innerstädtischen Stop-and-Go-Verkehr vorbereitet – etwa durch eine serienmäßige Sitzheizung, die sich bei kühlen Temperaturen als wirkungsvoller erwiesen hat als die Kabinenheizung, oder auch durch das schlüssellose Startsystem. Ebenfalls ab Werk an Bord sind der automatische Notbrems-Assistent, Park-Pilot-Sensoren vorne und hinten, eine Rückfahrkamera, die adaptierte Geschwindigkeitsregelanlage und der Fahrspur-Assistent. Das Informations- und Entertainment-System zeichnet sich durch einen 12 Zoll großen Touchscreen aus.

Ford Pro hat für die Langzeit-Haltbarkeit und Zuverlässigkeit des neuen Transit City ein umfangreiches Test- und Erprobungsprogramm aufgesetzt, das eine Nutzungsdauer von zehn Jahren bei einer Fahrleistung von mehr als 240 000 Kilometer unter schwersten Bedingungen simulierte. Besonderes Augenmerk lag dabei auf jenen Bereichen, die im städtischen Zustellbetrieb besonders beansprucht werden – von den Türen bis zum Fahrersitz.

Gewerbekunden profitieren bei Betriebs- und Einsatzkosten zum einen von niedrigeren Energiekosten dank des elektrischen Antriebs, so der Hersteller. Zum anderen geht Ford Pro davon aus, dass der Wartungsaufwand beim Transit City gegenüber einem vergleichbaren Transporter mit Dieselmotor um 40 Prozent sinkt.

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14.07.2026, 00:00 Uhr