Konflikt unter Jugendlichen
Leonberg: Mit Messer und Schreckschusswaffe bedroht.
Lesedauer: ca. 1min 29secAm Leonberger Bahnhof kam es am Samstagabend zu einem Streit zwischen zwei jungen Männern, dabei kamen ein Messer sowie eine Schreckschusswaffe zum Einsatz. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand gab es gegen 21 Uhr in der Bahnhofsunterführung zunächst eine verbale Auseinandersetzung zwischen den 15- und 16-jährigen Tatverdächtigen sowie einem 18-Jährigen und dessen Begleitern. Im weiteren Verlauf soll der 16-jährige Türke eine Schreckschusspistole gezogen und den 18-jährigen Syrer bedroht haben. Als die Begleiter des Geschädigten die Polizei verständigen wollten, soll der 15-jährige Syrer offenbar ein Messer gezogen und den 18-Jährigen ebenfalls bedroht haben. Als der Geschädigte mit seinen beiden Begleitern daraufhin flüchtete, habe der 16-Jährige einen Schuss mit der Schreckschusswaffe abgefeuert.
Im Rahmen einer Fahndung konnten Einsatzkräfte der Landespolizei die beiden Tatverdächtigen kontrollieren und brachten sie danach zur Durchführung weiterer Maßnahmen auf die Dienststelle. Die zuständige Bundespolizei ermittelt nun, unter anderem wegen des Verdachts der Bedrohung gegen die Verdächtigen. -pb-