Landtagswahl: Albrecht Stickel und Regina Dvořák-Vučetić erobern für die CDU die Direktmandate zurück
In der Herrenberger Gaststätte Traube nimmt CDU-Kandidat Albrecht Stickel Glückwünsche entgegen. GB-Foto: Vecsey
Nach einem Jahrzehnt sind die Direktmandate im Landkreis Böblingen wieder in den Händen der Christdemokraten. Sowohl Albrecht Stickel im südlichen Wahlkreis Herrenberg-Leonberg als auch Regina Dvořák-Vučetić im nördlichen Wahlkreis Böblingen setzten sich gegen ihre grünen Mitbewerber durch. „Das war das erklärte Ziel“, sagte Stickel am Wahlabend. Für den Kuppinger selbst war der Wahlerfolg mit einem besonderen Risiko verbunden. Stickel stand nicht auf der Landesliste der CDU und war damit vollständig auf ein starkes Erststimmenergebnis angewiesen. Mit seinem Sieg sicherte er sich nun direkt den Einzug in den Landtag. Der bisherige direkt gewählte Abgeordnete im Wahlkreis Herrenberg-Leonberg, Peter Seimer (Grüne), zieht dennoch erneut in den Landtag ein: Er errang ein Ausgleichsmandat. Auch Umweltministerin Thekla Walker (Grüne), die bislang das Direktmandat im Wahlkreis Böblingen innehatte, bleibt dem Parlament erhalten. Sie ist über einen vorderen Platz auf der Landesliste ihrer Partei abgesichert. Nach dem Stand der Auszählung am späten Wahlabend ziehen zudem die beiden AfD-Kandidaten Andreas Auer und Christina Schäfer in den Landtag ein.