Möbelhersteller Rolf Benz geht wieder an deutsche Eigentümer

Lesedauer: ca. 1min 46sec
Das Rolf-Benz-Werk in MötzingenGB-Foto: Vecsey

Das Rolf-Benz-Werk in Mötzingen GB-Foto: Vecsey

Konsortium übernimmt 1966 gegründetes Unternehmen mit Werken in Nagold und Mötzingen.

Die Rolf Benz AG & Co. KG bekommt neue Eigentümer und blickt mit viel Zuversicht auf diese Veränderung: Nach vielen Jahren ist das traditionsreiche deutsche Polstermöbelunternehmen wieder vollständig in deutschen Händen. Ein deutsches Konsortium wird Rolf Benz übernehmen und bekennt sich klar zum Standort Deutschland, zur Marke und zu ihren Mitarbeitern. Mit dem Eigentümerwechsel ist der im Jahr 2025 von der chinesischen KUKA Investment and Management Co. Ltd. angestoßene Verkaufsprozess nun erfolgreich abgeschlossen. Ziel der neuen Eigentümer ist es, die Marke weiter zu schärfen, die Innovationskraft zu erhöhen und Rolf Benz nachhaltig zu stärken und profitabel auszurichten. Dies soll durch „gezielte Investitionen, Fokussierung und ggf. strategische Expansion“ geschehen, sagt Frank Niehage, Sprecher des Konsortiums und zukünftiger Aufsichtsratsvorsitzender von Rolf Benz anlässlich der Kaufvertragsunterzeichnung. Der Vollzug der Transaktion wird für März erwartet.Die neuen Gesellschafter bringen unternehmerische, internationale Erfahrung sowie eine langfristige Perspektive für Rolf Benz ein. Dabei bleibt die Identität von Rolf Benz unangetastet: „Premium, Designführerschaft und höchste Qualität bleiben unverrückbare Leitlinien seit 60 Jahren“, freut sich Jürgen Mauß, langjähriger CEO, der gemeinsam mit Jens Hofmann, CFO, unter den neuen Eigentümern an Bord bleibt. Beide Manager beteiligen sich zukünftig auch am Unternehmen.Ein zentrales Anliegen der neuen Eigentümer ist es, Vertrauen und Perspektive für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schaffen. Know-how, Erfahrung und Leidenschaft der Belegschaft sind das Fundament des Unternehmenserfolgs. Die Übernahme steht daher ausdrücklich für Kontinuität, Sicherheit und gemeinsame Weiterentwicklung.

Zum Artikel

Erstellt:
10.02.2026, 16:42 Uhr