Nach Messerattacke Haftbefehl erlassen

Tübingen – Wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts ermitteln die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Kriminalkommissariat gegen einen 41-jährigen Ukrainer. Er soll am 28. März einen 25-jährigen Landsmann in einer Tübinger Flüchtlingsunterkunft mit einem Messer lebensgefährlich verletzt haben. Das Opfer war gegen 22.30 Uhr vor dem Gebäude aufgefunden und nach notärztlicher Versorgung operiert worden. Zunächst sprach er von einer Selbstverletzung, gab aber am 8. April an, vom Beschuldigten angegriffen worden zu sein. Ermittler nahmen den 41-jährigen nach Durchsuchungen fest. Ein Haftrichter erließ Haftbefehl, der Mann befindet sich in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an.-pb-