Polizei stoppt Amokfahrt

Sindelfingen: Fahrer durchbricht mit VW-Bus Daimler-Werkstor.

Im Sindelfinger Mercedes-Benz-Werk herrschte am Samstag nach einer Amokfahrt eines VW-Bus-Fahrers Aufregung. Neben dem VW-Bus-Fahrer gab es glücklicherweise keine weiteren Verletzten. GB-Foto: SDMG/Dettenmeyer

Im Sindelfinger Mercedes-Benz-Werk herrschte am Samstag nach einer Amokfahrt eines VW-Bus-Fahrers Aufregung. Neben dem VW-Bus-Fahrer gab es glücklicherweise keine weiteren Verletzten. GB-Foto: SDMG/Dettenmeyer

Aufregung nach Amokfahrt im Mercedes-Benz-Werk Sindelfingen: Laut Augenzeugen hat am Samstagmittag gegen 13 Uhr ein VW-Bus-Fahrer die Schranken eines Werkstores durchbrochen. Anschließend soll er mit seinem VW-Bus über das Werksgelände gerast sein und dabei mehrere dort abgestellte Fahrzeuge gerammt und Poller umgefahren haben.

Die vom Konzernschutz alarmierte Polizei kam laut Augenzeugen umgehend mit mehreren Streifenwagenbesatzungen zum Mercedes-Benz-Werk und schafften es, den Amok-Fahrer aufzuhalten. Er soll aber dem Vernehmen nach die Polizisten nach dem Verlassen seines VW-Busses mit einem Messer bedroht haben - worauf einer der Beamte einen Schuss abgab und den Amok-Fahrer verletzte.

Nähere Informationen über zur Identität des VW-Fahrers und über sein Motiv, das Mercedes-Benz-Werk zu attackieren, gibt es vonseiten der Polizei noch nicht. Die Staatsanwaltschaft hat den Fall übernommen. Laut Informationen des „Gäubote“ wollen Staatsanwaltschaft und Mercedes-Benz im Laufe des Montags nähere Details zu dem Zwischenfall geben, bei dem sich außer dem Amok-Fahrer glücklicherweise keine weitere Person verletzt haben soll.