Rechtsextreme Parolen am Herrenberger Bahnhof: 42-Jähriger brüllt „Sieg Heil“

Herrenberg: Rechtsextreme Parolen am Bahnhof.

Rechtsextreme Parolen am Herrenberger Bahnhof: 42-Jähriger brüllt „Sieg Heil“

Unter anderem wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen, Beleidigung und Bedrohung wird sich ein 42 Jahre alter Mann verantworten müssen, der am Mittwoch kurz nach 0 Uhr in der S-Bahn der Linie 1 unter anderem „Sieg heil“ und ausländerfeindliche Aussagen umherbrüllte. Ein 25 Jahre alter Fahrgast, der von dem Tatverdächtigen ebenfalls beleidigt und bedroht worden war, alarmierte hierauf die Polizei. Mehrere Streifenwagenbesatzungen fuhren zum Bahnhof Herrenberg, an dem die S-Bahn bereits angekommen war. Die Polizeibeamtinnen und -beamten vernahmen nach ihrer Ankunft weitere entsprechende Parolen und rechtsextremistische Bemerkungen aus der Bahnhofsunterführung. Der 42-Jährige wurde schließlich einer Kontrolle unterzogen, wobei ihm sogleich die Handschließen angelegt wurden, da er sich aggressiv gebärdete. Auch während der Kontrolle äußerte sich der Mann weiterhin ausländerfeindlich, bedrohte und beleidigte auch die Einsatzkräfte. Gegen die Mitnahme zum Polizeirevier Herrenberg wehrte sich der 42-Jährige, so dass er zusätzlich einer Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte entgegensieht. Nachdem die polizeilichen Maßnahmen beendet waren, wurde der Tatverdächtige auf freien Fuß entlassen. -pb-