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Vorübergehend drittes Gleis im Bahnhof

Im Bahnhof Altingen kommt es zu Veränderungen: Während die Ammertalbahn ausgebaut werden soll, soll dort ein drittes Gleis gebaut und genutzt werden, um Baumaterialien besser anliefern und abladen zu können.

Vorübergehend drittes Gleis im Bahnhof

Im Altinger Bahnhof laufen die Vorbereitungen für die Arbeiten am Gleisbett GB-Foto: Holom

Das Regierungspräsidium Tübingen hat für den dritten und vierten Abschnitt des Moduls eins der Regionalstadtbahn Neckar-Alb ein entsprechendes Planänderungsverfahren eingeleitet.

Von Montag, 19. August, bis einschließlich Mittwoch, 18. September, werden die Planunterlagen im Rathaus der Gemeinde Ammerbuch in Entringen sowie im Bürgerbüro Altingen zur Einsicht ausgelegt. Die Unterlagen zum Verfahren können auch beim Regierungspräsidium Tübingen eingesehen werden und werden zudem auf der Internetseite des Regierungspräsidiums abrufbar sein unter der Adresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpt/Abt2/Ref24/Seiten/Regiostadtbahn-Neckar-Alb.aspx.

Bis zwei Wochen nach Ende der Auslegungsfrist können bei der Gemeinde Ammerbuch oder beim Regierungspräsidium Tübingen Einwendungen gegen das Vorhaben erhoben werden. Die Träger öffentlicher Belange und Verbände können Stellungnahmen abgeben, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums. Bei der baulichen Umsetzung des bereits planfestgestellten Ausbaus der Ammertalbahn, die elektrifiziert wird, und deren Vorbereitung habe sich gezeigt, dass die Möglichkeit der Zustellung und Abholung von Eisenbahnwagen mit Baustoffen eine Bauabwicklung deutlich erleichtern und verbessern würde, besagt die Pressemitteilung. Durch die baustellennahe Bereitstellung von Güterwagen auf der Ammertalbahn könne die bauzeitliche Beeinträchtigung von Anwohnerinnen und Anwohnern stark vermindert werden.

Im Bahnhof Altingen, in der Lage des ursprünglichen Gleises 3, ist daher ein 365 Meter langes neues Gleis vorgesehen, auf dem Güterwagen für den Baubetrieb abgestellt sowie be- und entladen werden können. Dieses Baustellengleis wird beidseitig an das ansonsten unveränderte Streckengleis der Ammertalbahn angebunden. Die Bedienung des Baugleises erfolgt lediglich während der Sperrpausen auf der Ammertalbahn. Um auch während der bauzeitlichen Vollsperrung von Teilen der Ammertalbahn den Betrieb zwischen Herrenberg und Altingen zu gewährleisten muss für das planfestgestellte Vorhaben zudem eine provisorische Dieselbetankung im Bahnhof Altingen eingerichtet und betrieben werden.

Schutzzäune sollen
Eidechsen fernhalten

Während der Herstellung des Baugleises, sowie dessen späteren Rückbau, komme es kurzzeitig zu Beeinträchtigungen durch Lärm und Erschütterungen, die aber tagsüber stattfinden, sagt das Regierungspräsidium. Um die Zuwanderung insbesondere von Eidechsen ins Baufeld zu verhindern, seien bereits Schutzzäune im Bereich des Baugleises aufgebaut worden. Zusätzlich werde das Baufeld vor Beginn der Maßnahmen mehrfach abgegangen, eventuell vorhandene Tiere gefangen und auf der sicheren Seite des Schutzzauns wieder freigelassen. Die Fläche, auf der das Baugleis gebaut werden soll, ist durch den Unter- und Oberbau des alten Gleises 3 weitgehend versiegelt.

Die geplante Maßnahme liegt vollständig auf der Fläche des früheren Gleises 3. Ein Grunderwerb von Dritten ist nicht erforderlich. „Auch für die Kompensation der durch das temporäre Baugleis entstehenden geringen Eingriffe in die Natur, werden keine Flächen Dritter in Anspruch genommen“, heißt es in der Pressemitteilung. -gb-

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Erstellt:
14. August 2019, 00:00 Uhr
Aktualisiert:
14. August 2019, 00:00 Uhr

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