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Zwiebelberda sind heiß begehrt

Die Brunnenhocketse zog die Tailfinger scharenweise an – sie fand zum 33. Mal statt. Rund um den Brunnen auf dem Dorfplatz ließen es sich die Besucher gut gehen und genossen so viele Zwiebelberda, dass das Backhaus-Team noch mal einkaufen musste.

Zwiebelberda sind heiß begehrt

Bei der Brunnenhocketse herrschte enormer Andrang GB-Foto: Schmidt

Der Samstag begann grau, von Sonne und blauem Himmel war in Gäufelden zunächst einmal nichts zu sehen. „Wir haben schon befürchtet, dass das Wetter heute schlecht bleibt, aber wir Tailfinger waren wohl Engelchen“, erzählt Rainer Schlotter, Vorsitzender des TSV Tailfingen augenzwinkernd. Denn bevor die Brunnenhocketse am frühen Nachmittag eröffnete, klarte es auf, und die Tailfinger genossen einen warmen sonnigen Auftakt. „Wir waren ziemlich überrascht, dass von Anfang an viel los war.“ Schnell waren die Bierbänke gefüllt und sollten es auch bleiben. Die Kinder tummelten sich um den Wiesasprezer-Brunnen, die Erwachsenen genossen die Geselligkeit, ein Programm gibt es nicht. „Zugpferd ist jedes Jahr unser Zwiebelkuchen“, weiß Schlotter.

Überrascht von der
großen Resonanz

Gebacken wird nur einige Meter weiter im Backhaus, allerdings keine Kuchen, sondern Zwiebelberda wie die begehrte Spezialität in Tailfingen heißt. Auch hier war der Andrang von Beginn an groß. „Wir waren ziemlich überrascht über die Resonanz, denn es ist ja schon September und es gab schon einige Hocketsen mit Zwiebelkuchen“, erzählt Petra Egeler, die kurzfristig den „Chef-Posten“ im zehnköpfigen Backhaus-Team übernommen hat, da Anita Acker, sonst die „Chefin“, krankheitsbedingt ausfiel. Viele kamen auch direkt ans Backhaus, um ein Exemplar zu kaufen, so dass die 150 Zwiebelberda zu schnell und vor allem zu früh zur Neige gingen. Kurzerhand wurde noch einmal eingekauft, um mit Quark, Schmand, saurer Sahne und süßer Sahne einen neuen Belag für den Hefeteig zu zaubern. Elfriede Hoß rührte die Zutaten zusammen, noch Zwiebeln dazu, schon konnten 17 weitere runde schwarze Bleche in den Ofen.

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Erstellt:
9. September 2019, 00:00 Uhr
Aktualisiert:
9. September 2019, 00:00 Uhr

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