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Die Gemeinde erweitert die Urnenanlage

Zwei Urnenwürfel mit insgesamt 96 Grabstellen hatte die Gemeinde Bondorf im Jahr 2010 errichtet. Bis auf fünf Urnengräber ist die Anlage inzwischen vollständig belegt, weshalb die Gemeindeverwaltung nun vorschlug, zwei neue Urnenwürfel zu beschaffen.

Die bisherigen Urnenwürfel auf dem Bondorf Friedhof sind fast belegt GB-Foto: gb

Die bisherigen Urnenwürfel auf dem Bondorf Friedhof sind fast belegt GB-Foto: gb

Unterhalb der Urnengrabanlage stehe noch genügend Platz zur Verfügung, um die Würfel aufstellen zu können, sagte die stellvertretende Kämmerin Kathrin Lohmüller. Gehe man von den durchschnittlichen neun Bestattungen pro Jahr aus, sei ein Urnenwürfel innerhalb von fünf Jahren belegt. In den bestehenden Urnenwürfeln könnten ab 2025 Grabstellen frei werden – die Ruhezeit betrage 15 Jahre. Da es sich um Wahlgräber handle, könne sich die Ruhezeit durch Zweitbestattungen jedoch verlängern und sei daher schwer kalkulierbar.

Bauhof gestaltet die Anlage landschaftsgärtnerisch

Aufgrund der hohen Nachfrage für Urnenbestattungen schlug die Verwaltung dann die Beschaffung von zwei Urnenwürfeln vor. Eine Anfrage bei der Firma Weiher ergab einen Preis von 89 717 Euro für die beiden Elemente. Das Fundament soll durch eine örtliche Firma erstellt werden. Der Bauhof wird die Anlage landschaftsgärtnerisch gestalten: „Die Personal- und Materialkosten hierfür“, so Lohmüller, „belaufen sich auf rund 19 000 Euro.“ Friedhelm Kußmaul (FW) fragte nach, ob die Treppe zwischen der alten und der neuen Anlage durch eine Rampe ersetzt und so barrierefrei gestaltet werden könnte, was auch Matthias Gauß (FW) befürwortete. Vermutlich sei das Gelände dafür zu steil, meinte Bürgermeister Bernd Dürr, versprach aber: „Wir nehmen’s als Anregung mit und probieren’s.“ Yvonne Endler-Fritsch (SPD) verwies auf die „vielen abgeräumten Felder“ und fragte, ob man diese nicht als Urnenflächen nutzen könnte. „Prinzipiell können wir die Würfel auch woanders hinmachen. Der Vorteil an der geplanten Fläche ist aber, dass sie relativ nass und für Urnen gut geeignet ist. Die anderen Flächen sind besser für Erdgräber“, sagte Lohmüller. Zudem seien die freien Rasenflächen bereits verplant für neue Reihengräber und Rasenurnengräber, ergänzte Dürr. Einstimmig beschloss der Rat die Beschaffung der Urnenwürfel.

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Erstellt:
15. Februar 2020, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 53sec

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