„Gäubote“-Familien-Tour: Lernen und forschen im „digitalen Bauhaus“

„Gäubote“-Familien-Tour: Von Malerei über Theater bis Videokunst und Virtual Reality – im Zentrum Kunst und Medienin Karlsruhe haben die Besucher so einiges über neue gesellschaftliche Entwicklungen zu entdecken.

Das Zentrum Kunst und Medien in Karlsruhe ist ein Ort des Lernens, Forschens und der Kunst. GB-Foto: gb

Das Zentrum Kunst und Medien in Karlsruhe ist ein Ort des Lernens, Forschens und der Kunst. GB-Foto: gb

Das Zentrum Kunst und Medien in Karlsruhe ist ein Ort des Lernens und Forschens – für seine Künstler, Wissenschaftler und Besucher. Karten gibt es jetzt in der „Gäubote“-Familien-Tour zu gewinnen.

Das Haus vereint alle Medien und künstlerischen Gattungen: In thematischen Ausstellungen werden Künste wie Malerei, Fotografie und Skulptur gezeigt, vor allem aber auch Film, Video, Medienkunst, Musik, Tanz, Theater und Performance. Das ZKM beherbergt außerdem das Hertz-Labor, in dem wissenschaftlich geforscht, entwickelt und produziert wird.

Die Sammlung besteht
aus 8000 Werken

1989 wurde das ZKM mit der Mission gegründet, die klassischen Künste ins digitale Zeitalter fortzuschreiben. Aus diesem Grund wird es gelegentlich auch als das „digitale Bauhaus“ bezeichnet. Seit 1997 zeigt es auf rund 15000 Quadratmetern Fläche aktuelle Entwicklungen in Kunst und Gesellschaft in allen medialen Formen von der Ölmalerei bis zur App. Die Ausstellungen des ZKM finden in fünf verschiedenen Ateliers statt, aber auch mitten im Ausstellungsraum. Im Vordergrund steht dabei stets die kritische Auseinandersetzung mit digitalen Medien. Auch gibt es immer wieder Ausstellungen zu bedeutenden Künstlern. Mit Konzerten, Lesungen, Filmscreenings oder Podiumsdiskussionen sind vielfältige Veranstaltungen geboten.

Das ZKM ist auch in der Entwicklung von Technologien zur digitalen Vermittlung von Kunst engagiert. Im Hertz-Labor werden zum Beispiel Künstliche Intelligenz, erweiterte Realität in AR- und VR-Anwendungen, Immersivität oder sensorengestützte Umgebungen auf künstlerische Anwendbarkeit hin überprüft und in Produktionen realisiert. Die Archive umfassen Werke des 20. und 21. Jahrhunderts. Die Besonderheit der Sammlungstätigkeit besteht in der Ausrichtung auf die elektronischen Künste. Der Bestand an Videokunst zählt zu den größten in Europa, die Computerkunstsammlung ist die größte ihrer Art weltweit. Hinzu kommen Werke aus der elektronischen Musik. Die Sammlung besteht aus etwa 8000 Ausstellungsstücken. Das Zentrum hat sich auch auf den Erhalt und die Restaurierung von kinetischer Kunst, Klangkunst, Videokunst und computerbasierter Kunst spezialisiert.

Heute also gibt es Karten für dieses Ausflugsziel. Was muss man dafür tun? Auf der „Gäubote“-Homepage unter www.gaeubote.de die Verlosung aufsuchen und das Teilnahme-Formular ausgefüllt losschicken. Die Gewinner werden von der „Gäubote“-Redaktion per E-Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.-gb-

Weitere Infos unter https://zkm.de/de. Das Zentrum Kunst und Medien ist zu finden in der Lorenzstraße 19 in Karlsruhe.

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Erstellt:
1. September 2022, 00:05 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 08sec

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